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Microsoft arbeitet an einem Programm zur Analyse von sexuellen Raubtieren im Internet.

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Obwohl sie vor allem für ihre Arbeit an Windows-Betriebssystemen bekannt sind, arbeiten die Microsoft-Teams regelmäßig an anderen Projekten.

Dies ist insbesondere der Fall mit dem “Artemis Project”, das gestern auf dem offiziellen Blog der Microsoft-Gruppe vorgestellt wurde. Dieses neue Tool ermöglicht eine effektivere Erkennung, Behandlung und Meldung von Online-Sexualräubern, insbesondere in IRC-Chats.

Zur Erläuterung der Entwicklung eines solchen Tools stellt das Unternehmen fest: “Als Technologieunternehmen haben wir die Verantwortung, Software, Geräte und Dienstleistungen mit eingebauten Sicherheitsfunktionen zu erstellen. Wir verwenden Technologie, um illegale Inhalte, einschließlich der sexuellen Ausbeutung von Kindern, aufzudecken und zu melden”.

Allerdings arbeitete Microsoft nicht allein an Artemis. Das Unternehmen hat sich mit anderen Unternehmen und Dienstleistungen wie dem Online-Spiel Roblox (sehr beliebt bei jungen Leuten) oder dem Online-Messaging-Dienst Kik verbündet.

Die Beteiligung des letzteren ist nicht unbedeutend. Kik ist ein mobiles Nachrichtensystem, das oft dafür kritisiert wird, dass es die Benutzer anonymisiert und damit zu einer Plattform der Wahl für sexuelle Raubtiere macht.

Wie funktioniert das?

Das Projekt Artemis basiert nicht auf einem laufenden Gespräch. Auf der anderen Seite wird die Lösung alle Gespräche desselben Benutzers analysieren, um mehrere gemeinsame Punkte zu finden. Der Algorithmus, auf dem Artemis basiert, analysiert die vom Benutzer gesendeten Nachrichten und wertet sie aus, um die Wahrscheinlichkeit zu ermitteln, dass es sich um ein sexuelles Raubtier handelt.

Ab heute, Freitag, 10. Januar, befindet sich das Projekt offiziell in der Testphase, und interessierte Unternehmen können eine E-Mail an die Thorn-Website schicken, die auf die Bekämpfung des sexuellen Missbrauchs von Jugendlichen spezialisiert ist.

Microsoft für den Schutz von Kindern

Die Entwicklung eines solchen Tools ist nicht wirklich eine Überraschung. Bereits im Jahr 2009 hat Microsoft die PhotoDNA-Technologie eingeführt. Diese Lösung erleichterte es, bekannte Bilder von Kinderausbeutung aufzudecken.

Microsoft hat sich schon immer für den Schutz der Jüngsten im Web eingesetzt und weiß, dass seine Technologie helfen kann.

Quelle

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